Kultur für alle

11. Juli 2019  Kulturpolitik

Zum Wesen einer demokratischen Gesellschaft gehört für mich die Freiheit von Kunst und Kultur sowie Zugangs- und Teilhabemöglichkeiten für alle Menschen. In Potsdam wird Kultur auf ganz vielfältige Weise gelebt: in den Theatern, den Orchestern, Chören, Museen, Bibliotheken, Musik- und Kunstschulen genauso wie in selbstverwalteten Kulturräumen, Jugend- und Studierendenklubs, Künstlerhöfen, kleinen Galerien, Vereinen oder Programmkinos.

Potsdam ist mit seinen Schlössern und Gärten ein Brandenburgischer Kulturort und Touristenmagnet. Der Schutz dieser Anlagen darf jedoch die Bedürfnisse der Potsdamer*innen nach Naherholung nicht einschränken. Dem entsprechend plädiere ich weiterhin für eine Änderung der Parkordnung, die den Schutz der Artenvielfalt und des Weltkulturerbes, als auch die Frage der Nutzungsmöglichkeiten für die Potsdamer*innen miteinander verbindet.
Mit seinen unzähligen partizipativ agierenden freien Strukturen, freien Theatern, Tanztheatern, soziokulturellen Projekten, Festivals der Popkultur, Schreibwerkstätten und Literaturbüros hat Brandenburg zudem eine lebendige Kulturszene. Sie zu stärken und damit noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben mitzumachen ist mir ein besonderes Anliegen.

Ich fordere:

  • soziokulturelle Einrichtungen und Strukturen der kulturellen Bildung im ganzen Land zu erhalten, weiter zu entwickeln und auszubauen.
  • die Stärkung und Unterstützung von Festivals und Bands.
  • den Eintritt bei Kultur- und Bildungseinrichtungen des Landes Brandenburg mittelfristig entgeltfrei zu gestalten
  • die Tanzverbote an Feiertagen wie Karfreitag abzuschaffen.
  • interkulturelle Projekte zu unterstützen.
  • weitere Schritte gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse von Künstler*innen und Kulturschaffenden zu unternehmen.


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