PM: MK Kliniken wollen Reibach auf dem Rücken von Senor:Innen machen

Das Verhalten der MK Kliniken zeigt was passiert, wenn Wohnen und Pflege durch profitbestrebte Unternehmen organisiert werden: Bedürfnisse der Menschen treten in den Hintergrund, Bedürftigkeit wird gegeneinander ausgespielt und immer der lukrativste Weg gewählt.

Momentan ist offensichtlich das Geschäft mit möblierten Zimmern für Studierende rentabler. Das ist schäbig! Denn laut Potsdamer Mieterverein unterliegt Wohnraum für Studierende in einem Wohnheim nicht dem örtlichen Mietenspiegel.

Dem studentischem Wohnraummangel in Potsdam wird damit auch nicht begegnet. Das beweisen die bereits vorhandenen teuren Student Apartments in der Stadt. Gebraucht werden günstige Wohnungen, am besten in Trägerschaft der Studierendenwerke.

Ich kann den Senior:innen und den Studierenden nur raten, sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen, sondern den Schulterschluss zu suchen und gemeinsam gegen das Verhalten der MK Kliniken vorzugehen.

Da unser Antrag zur Änderung des Enteignungsgesetzes kürzlich im Landtag abgelehnt wurde, muss nun Potsdam selbst schnellstmöglich nach neuen ordnungsrechtlichen Maßnahmen suchen, um die Anlage in die öffentliche Hand zu überführen.

Das Mindeste ist, dass die verbliebenen Senior:innen entweder bleiben können oder ihnen eine preiswerte Alternative angeboten wird.   


Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.