Pressemitteilung: Landesregierung muss Mietpreisbremse zügig verlängern und ausweiten

Auf seiner heutigen Jahrespressekonferenz forderte der BBU Verband Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. die weitgehende Aussetzung der Mietpreisbremse in Brandenburg. Die derzeit geltende „Verordnung zur Bestimmung der Gebiete mit Mietpreisbegrenzung“, die derzeit für 19 Städte und Gemeinden gilt,
läuft zum 31.12.2025 aus. Dazu erklärt die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Isabelle Vandre, Sprecherin für die Bekämpfung von Immobilienspekulation der Fraktion Die Linke im Bundestag:

„Brandenburg braucht die Fortführung der Mietpreisbremse! Preissteigerungen von über 31 % bei den Neuvermietungen in Potsdam 2023 oder steigende Angebotsmieten in Brandenburg an der Havel um 11 % von 2023 zu 2024 zeigen ganz deutlich: Die Mietenkrise ist auch in Brandenburg angekommen. Die Forderung der Wohnungswirtschaft grenzt an Realitätsverweigerung. Ich habe absolut kein Verständnis für die Bewertung des BBU.

Die Brandenburger Landesregierung muss jetzt handeln. Mieterinnen und Mieter müssen wirksam vor Preissteigerungen geschützt werden. Ich fordere die Landesregierung auf, die Mietpreisbremse nicht nur zügig zu verlängern, sondern auf weitere Kommunen auszuweiten!“