PM: Veranstaltungsbranche endlich eine Perspektive geben!

Damit wir bald wieder ausgelassen tanzen, Musik genießen und die Atmosphäre von kreativ gestalteten Festivals erleben können, müssen wir den Veranstalter*innen endlich eine sichere Perspektive geben – wirtschaftlich und planerisch. Seit fast einem Jahr weisen wir, weisen die Netzwerke der Clubbesitzer*innen und Festivalveranstalter*innen auf die riesigen Lücken im Unterstützungsnetz hin, geschehen ist bisher leider zu wenig. Denn während institutionelle Förderungen und Projektmittel gesichert wurden, kämpfen Clubs und privatwirtschaftliche Festivals um ihr Überleben. Daher haben wir erneut unsere Vorschläge zur Unterstützung der Veranstaltungsbranche in das Parlament eingebracht. 

Dazu gehört u.a.:

  • die Übernahme von Planungskosten bei pandemiebedingten Untersagungen,
  • ein Landesprogramm zur passgenauen Unterstützung von Kulturbetrieben, die von den Kulturhilfen des Landes bisher ausgeschlossen waren,
  • die Kompensation von pandemiebedingten Einnahmeverlusten,
  • eine Definition konkreter Begrenzungen von Veranstaltungen aufgrund räumlicher Gegebenheiten statt pauschaler Festlegungen,
  • die Unterstützung des Bundesprogrammes „Neustart Kultur“ mit Landesmitteln,  
  • die Nachbesserung der Überbrückungshilfen des Bundes unter Zugrundelegung realer Umsätze, sowie eines Ausgleichs von saisonalen Umsatzschwankungen,
  • Sonderhilfsprogramm für Festivals mit regionaler Bedeutung in Brandenburg.

Auch wenn die Koalitionsfraktionen unseren Antrag ablehnten, konnten wir ihnen einen Entschließungsantrag abringen, der zumindest einige unserer Forderungen aufgriff. 

Zum Antrag, zum Mitschnitt der Rede.


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